Als frisch gekürter Aufsteiger hat die Mannschaft ein klares
Ziel: den Klassenerhalt sichern – und für die ein oder andere
Überraschung zu sorgen.
Gestärkt durch den Doppelaufstieg (Halle 09/10 und Feld 09/10)
und verstärkt durch den neuen Trainer Jörg Müller geht die
Mannschaft hoch motiviert in die Saison.
Jörg Müller übernimmt eine geschlossene Mannschaft, denn die
Aufstiegstruppe bleibt unverändert zusammen und entwickelt
immer mehr ein blindes Spielverständnis.
Der Trainer kann auf einen kompletten Kader zurückgreifen und
hat – zum ersten Mal in der Geschichte der 1. Damen des DSD –
die Qual der Wahl, die ersten 11 zu bestimmen. Es ist eine
starke Truppe, die auf allen Positionen gut besetzt ist.
Die Vorbereitung war geprägt durch intensives
Konditionstraining und viele Trainingsspiele, in denen
besonders Wert auf die Standardsituationen (kurze Ecken) und
die neuen Regeln (Self-Pass) gelegt wurde. „Wer mit dem
Self-Pass richtig umgeht, wird in der Liga viel Profit
daraus schlagen.“, so der Trainer Jörg Müller.
Die Testspiele beweisen den guten Trainingsaufbau:
ETG Wuppertal wurde mit 3:1 geschlagen. Die Tore in diesem
Spiel erzielten Linda Ibscher, Daniela Stenzel und Nadi
Dressen.
Die Bundesliga erfahrenen Spielerinnen aus Gladbach wurden mit
einem 1:0 nach Hause geschickt. Das Tor erzielte Britta Bergs.
Das Ergebnis hätte deutlich höher ausfallen können – am Ende
fehlte den Düsseldorfer Damen die Konsequenz und der bissige
Drang zum Tor.
Die Damen aus Leverkusen (ebenfalls 2. Bundesliga) mussten
sich mit einem 1:1 zufrieden geben. Das Tor für den DSD schoss
Kay Tscharnke.
In den letzten Testspielen trifft der DSD zweimal im
Lokalderby gegen den DSC 99 und gegen den Bundesligaaufsteiger
SW Neuss, der mit Nationalspielern im Team eine echte
Bewährungsprobe ist. Danach sollten die DSD Mädels perfekt
vorbereitet für den Saisonstart sein.
Im ersten Saisonspiel trifft der DSD direkt auf den
Aufstiegsfavoriten aus SW Köln. In diesem Spiel werden vor
allem der Mannschaftsgeist und ein gesundes Selbstvertrauen für
den Aufsteiger von der Düssel entscheidend sein, um das ganze
Potential der Mannschaft auszuschöpfen – und vielleicht gelingt
dann ja eine, erste kleine Sensation.
